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Herzlich willkommen auf dem
Campingplatz
" Wolletzsee "
Neue Jahresöffnungszeiten des Campingplatzes am Wolletzsee
Der Camingplatz am Wolletzsee ist wie folgt für Kurzzeitcamper 2012 geöffnet
vom 12. 05. 2012 bis 02. 09. 2012 in der Zeit von 08:00 - 22:00 Uhr
und am
06. 09. 2012 18:00 Uhr - 09. 09. 2012 18:00 Uhr
13. 09. 2012 18:00 Uhr - 16. 09. 2012 18:00 Uhr
"Aktueller Stand über die, von der Stadt Angermünde, geplante Schließung des Campingplatzes am Wolletzsee"
Hallo Campingfreunde,
dass Jahr 2012 hat begonnen und wir, der Angermünder Campingverein, wollen über den aktuellen Stand der Schließung zum Ende des Jahres 2013 berichten.
Zitat aus der MOZ
http://www.moz.de/artikelansicht/dg/0/1/965365/?print=1&cHash=6fe231e53ae3338289f26a7e4220d3c2
"Die Hoffnungen der Dauercamper vom Wolletzsee, auf ihrem angestammten Platz auf der Halbinsel bleiben zu können, sind geschwunden. Auf der gemeinsamen Sitzung von Bau-, Umwelt- und Hauptausschuss hat sich die Mehrheit der Abgeordneten für das Projekt der Städtischen Werke Angermünde ausgesprochen. Das kommunale Unternehmen hatte sich um die Übernahme des städtischen Strandbades beworben und will das Areal touristisch aufwerten, erweitern und in diesem Zuge einen modernen Camping- und Caravanplatz bauen. Dafür soll der bestehende Zeltplatz des Campingvereins auf der Halbinsel gegen den Protest der Dauercamper weichen und mit auf das neu zu erschließende Gelände nördlich des Strandbades ziehen. Der Verein hatte bei der Öffentlichkeitsbeteiligung Widerspruch gegen diese Planungen eingelegt.
Heiko Poppe, Stadtverordneter der Linken und Aufsichtsratsvorsitzender der Städtischen Werke, erläuterte in der Hauptausschusssitzung die jüngsten Verhandlungsergebnisse des Vorhabenträgers mit dem Umweltministerium. Die Halbinsel müsse als Ausgleichsfläche auf jeden Fall freigezogen werden, wenn die Planungen in dem derzeitigen Umfang umgesetzt werden sollen. Mindestens müsse jedoch die Gesamtplanungsfläche um die Fläche der Insel reduziert ?werden, erklärte Heiko Poppe.
Die Entscheidung dazu treffe jedoch nicht das Ministerium, sondern die SVV. Das Ministerium setzt die Bedingungen. Ein Abspecken des Projektes berge jedoch die Gefahr der Unrentabilität. Das müsse nun ein neues externes Wirtschaftlichkeitsgutachten berechnen.
Derzeit kalkuliere man mit ?250 Stellplätzen für Caravan, Zelte bzw. Ferienhausbetten, damit sich das Vorhaben rentiere. Das Ministerium habe sogar selbst den Vorschlag gemacht, wenn schon dort investiert werde, das gleich richtig zu tun und das Projekt im ?Biosphärenreservat breiter und attraktiver anzulegen, zum Beispiel mit Tipi-Lager für Gruppen und Pfahlhäusern, die sogar barrierefrei geplant werden sollen.
Für die derzeitigen Planungen, die eine Verlagerung und Erweiterung des Campingplatzes in den Wald und die Errichtung von Gruppenunterkünften und Ferienhäuschen vorsehen, habe man mit dem Ministerium Konsens erreichen können.
Bürgermeister Wolfgang Krakow betonte, dass für die Halbinsel lediglich Bestandsschutz bestünde, eine Entwicklung sei innerhalb der 50-Meter-Uferschutzzone nicht erlaubt.
Tenor der Abgeordneten im Hauptausschuss:Die Interessen von 45 Dauercampern stünden denen des Allgemeinwohls gegenüber. Seit 1991 gibt es Bestrebungen zur Umsiedlung und Umgestaltung des Campingplatzes. Deshalb sind stets nur befristete Drei-Jahres-Pachtverträge abgeschlossen worden. Jetzt habe man die Chance, Nägel mit Köpfen zu machen und die Attraktivität zu erhöhen."
Zitat ende
Wir kämpfen mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, gegen die Schließung unseres Campingplatzes auf der Halbinsel. Wir glauben, dass bei diesem Projekt, was die Stadt Angermünde hier plant, Steuer- und Fördergelder im Hohen Maße verschwendet werden. Wir, als Angermünder Campingverein, haben in den letzten Jahren höchstens 3 Anfragen bekommen, auf neue Mitgliedschaft in unseren Campingverein. Da fragen wir uns doch, wie wollen die Städtischen Werke Angermünde einen neuen Dauercampingplatz bewirtschaften ohne Dauercamper. Es besteht doch überhaupt keine Nachfrage nach Stellplätzen für Dauercamper. Die, die sich Dauercamper nennen, haben doch in den vielen Campingplätzen der Region Uckermark schon ihren Platz gefunden. Und für ein Teil unserer 40 Mitgliederfamilien steht heute schon fest, dass sie nicht auf den neuen Campingplatz übersiedeln werden. Also für wem soll der Neue Dauercampingplatz sein? Warum kann unser Campingplatz nicht bestehen bleiben, da wo er jetzt ist? Wenn die Städtischen Werke unbedingt einen modernen Campingplatz bauen wollen, warum dann nicht nur für die Kurzzeitcamper. Diese würden sich vielleicht freuen.
Meine ganz persönliche Meinung ist, dass die Stadt Angermünde folgenden Plan hat. Unser Campingplatz soll zum Ende 2013 aufgelösst werden und nach ein paar Jahren, wenn "Gras über die Sache gewachsen ist", wird auf der Halbinsel, wo ja laut Aussage der Stadt Angermünde alles renaturalisiert wird, ein schönes neues Wochenendhäuschen entstehen, für jemand mit viel Geld und Einfluss gegenüber der Stadt Angermünde.
Verfasst von : Jan Bovermin
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